BSP THS 2017

 

Dieses Jahr wollten wir schlau sein. Nach dem Feldfiasko und dem #Dixieklo aus dem letzten Jahr, beschlossen wir: Diese Jahr soll alles anders werden. Ohne Dreck, mit „ Luxus“ und frei zugänglichen Duschen.

Daher mieteten wir uns mit 23 Personen, davon 9 Starter und drei Kleinkinder auf einem idyllischen Campingplatz in Goslar ein und waren voller Vertrauen, dass alles besser werden würde. Der Campingplatz war toll und obwohl man mit neuen „Duschen“ warb, kennt mann in Goslar offensichtlich keine Klobrillen. Aus dem Blockbuster Dixiklodesaster 2016 wurde 2017  dann also „BSP Goslar-  und die Schüssel des Schreckens“.

Und dann kam auch noch der Regen. Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag schüttete und Gewitterte es was das Zeug hielt. Etliche Camper verbrachten die Nacht im Auto, andere schöpften unermüdlich das Wasser aus ihren Vorzelten. So hatte sich das irgendwie keiner vorgestellt.

Julie und Donna beim Slalom

 

 

 

Aber auch 2017 ging es ja nicht um die Unterbringung, sondern vor Allem um die sportlichen Leistungen unserer Starter. Mit insgesamt sechs Vierkämpfern und zwei CSC-Mannschaften, also   neun Sportlern, hatte sich unser Verein zur Bundessiegerprüfung qualifiziert. Davon waren allein drei Jugendliche  am Start.

Gar nicht mal schlecht.

 

Samstag:
Die Unterordnungen

Anja und Marlie beim HL

Wir starteten am Samstagmittag mit den Unterordnungen von Anja, Patrick, Julie, Sandra und Kim. Anja, Kim und Julie gaben ihr BSP Debüt und glänzten mit souveränen Leistungen, die sie im nächsten Jahr garantiert noch ausbauen werden. Anjas  Präsentation war dem Leistungsrichter trotz des verpatzten SITZ immerhin 49 von 60 möglichen Punkten wert. Julie erlief sich zwei Ringe weiter mit ihrer Donna 43 von 60 Punkten. Wir sind unendlich stolz und finden das gar nicht schlimm, dass Julies Bordercollie-Hündin eben läuft wie ein Bordercollie.

Die konstanten Leistungen von Kim und ihrer Cady überzeugten auch den Leistungsrichter. Er konnte nicht anders, als dem Team im Gehorsam 59 von 60 Punkten zu geben.

Das Voerder-Sitzproblem hielt leider auch bei Sandra und Jara Einzug. Die fünf fehlenden Punkte fürs Sitz kamen ihnen teuer zu stehen. Nicht ganz zufrieden aber optimistisch gingen beide mit 54 Punkten vom Platz.

Patrick und Clayton beim HL

Als nächstes ging unser Trainer Patrick an den Start. Ich ziehe in diesem Jahr erneut meinen Hut vor ihm. Er hat nicht nur wiederholt acht seiner Schützlinge auf die BSP vorbereitet, sondern auch selber fleißig mit Anjas Hund Clayton trainiert. Im Training saßen bei Patrick die technischen Übungen mustergültig, im Wettkamp schlichen sich minimale Fehler ein, so dass ebenfalls 54 von 60 Punkten blieben. Patricks Antwort: „ Das lauf ich morgen alle wieder raus!“

Kristin und Ted beim HL

Der Sport

Am Nachmittag ging’s dann weiter mit dem Sport. Hier starteten Kristin und Ted. Und auch wenn Ted in der Vorsaison nicht eine Prüfung fehlerfrei abschloss, blieb er auf der BSP in den Läufen so sauber wie schon lange nicht mehr.

Der CSC

Im Anschluss fanden die CSC-Qualifikationsläufe statt. Die Mannschaften Stiftungwadentest mit Denise, Patrick und Kristin und die Jugendmannschaft Profikatastrophi hatten sich hierfür qualifiziert. Die Mannschaft Stiftungwadentest blieb leider nicht ganz fehlerfrei und auch die Jugend verpasste knapp ihren Einzug ins Finale

Abends saßen alle gemütlich zusammen. Bei Pizza und leicht einsetzendem Regen, ließen alle den letzten Tag Revue passieren. Für Patrick, Kim, Anja, Sandra und Julie stand am nächsten Tag noch der Sport an, Kristin bereitete sich mental auf den Gehorsam am Sonntag vor.

Kim und Cady beim Slalom

Der Sonntag

Der Sonntag begann in aller herrgottsfrühe – mit Regen natürlich. Der Zeltplatz hatte sich inzwischen zu einem wahren Schlammplatz verwandelt, der bei jedem Schritt unwillige Töne von sich gab. Die Stühle nass geregnet, die Brötchen klamm- so machte auch Frühstück keinen Spaß.

Die Unterordnungen

Gemeinsam brachen wir also zeitnah zum Stadion auf. Wir starteten an dem Morgen mit Kristins Unterordnung. Ted war so souverän wie am Vortag und gemeinsam gingen sie mit 60 vollen Punkten vom Platz. Als Belohnung gab‘s für Ted die versprochenen zwei Mettbrötchen. #derverträgtechtalles

Der Sport

Sandra und Jara beim HL

Nach den Unterordnungen wurde es für all die sportlich, die am Vortrag die Unterordnungen bestritten hatten. Wir zitterten mit Anja und ihrer Marly, fieberten mit Julie und Donna, feuerten Kim und Cady an und waren schlicht erstaunt, wie einfach das alles immer bei Sandra und Jara aussah.

Dann gingen endlich Patrick und Clayton an den Start. Er hatte ja bereits am Vortag posaunt, dass er die fehlenden Unterordnungspunkte „rauslaufen“ würde und jeder wusste, dass dies kein leeres Versprechen sein würde- vorausgesetzt er bliebe fehlerfrei.

Es ging bereits mit vier satten Fehlern auf den Hürden los und wir alle sahen seinen Bundessiegertitel in weite Ferne rücken. Nach dem verpatzten Hürdenlauf (Der Hundeführer war’s Schuld!) fingen sich Patrick und Clay jedoch und liefen den restlichen Teil schnell und fehlerfrei.

 

Die Siegerehrung

Bundessieger M19 Patrick und Clayton

3. Platz Sandra und Jara

Bundessiegerin W19 Kristin und Ted

Im Anschluss fing das Fiebern an: Hatten die Leistungen für einen Platz auf dem Treppchen gereicht? Hat man seine eigenen Leistungen des Vorjahres oder des letzten Turniers verbessern können?

Nach Stunden, die sich zogen wie Kaugummi, ging‘s dann endlich ans Eingemachte auf der Siegerehrung. Zusammen mit unseren eng verbundenen Nachbarsvereinen und etlichen weiteren „gelben Freunden“, vertrieb man sich die Zeit beim Warten auf die Siegerehrung.

Die Ergebnisse
  1. Platz Patrick Sommer mit Clayton 54 / 280 Altersklasse männlich ab 19 / Bundessieger
  1. Platz Kristin Heuken mit Ted 60 / 282 Altersklasse weiblich ab 19 / Bundessiegerin
  1. Platz Jara Helwing mit Jara 54 / 277 Altersklasse weiblich ab 19
  2. Platz Kim Maschin mit Cady 59 /273 Altersklasse weiblich ab 19
  3. Platz Julie Croonen mit Donna 43 / 245 Altersklasse weiblich ab 15
  4. Platz Anja Grüning mit Marley 49 / 248 Altersklasse weiblich ab 35

Mit einigen Titeln, etlichen Tonnen Sand und Matsch und einigen Litern Regenwasser im Gepäck, traten wir schließlich die Heimreise an. Während Sonntags die ersten noch ohne Probleme die Matschwiese verlassen konnten, gestaltete sich dieses Unterfangen für die Abreisenden am Montag deutlich schwerer. Mit vereinten Kräften konnten schließlich alle noch rechtzeitig den Campingplatz verlassen, ehe einige Teile von Goslar am Mittwoch in den heranrauschenden Wassermassen untergingen.

Und in eigener Sache: Ich bin unwahrscheinlich stolz auf meinen Titel, noch erfreuter bin ich jedoch, dass ich dieses Jahr zur BSP ausnahmsweise mal keine externe Start- und Landhilfe bei An- und Abreise brauchte, sondern tatsächlich mal in den Genuss kam, anderen aus der Matsche zu helfen.

 

Kristin Heuken

 

 

 

 

 

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BSP THS 2017

 

Dieses Jahr wollten wir schlau sein. Nach dem Feldfiasko und dem #Dixieklo aus dem letzten Jahr, beschlossen wir: Diese Jahr soll alles anders werden. Ohne Dreck, mit „ Luxus“ und frei zugänglichen Duschen.

Daher mieteten wir uns mit 23 Personen, davon 9 Starter und drei Kleinkinder auf einem idyllischen Campingplatz in Goslar ein und waren voller Vertrauen, dass alles besser werden würde. Der Campingplatz war toll und obwohl man mit neuen „Duschen“ warb, kennt mann in Goslar offensichtlich keine Klobrillen. Aus dem Blockbuster Dixiklodesaster 2016 wurde 2017  dann also „BSP Goslar-  und die Schüssel des Schreckens“.

Und dann kam auch noch der Regen. Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag schüttete und Gewitterte es was das Zeug hielt. Etliche Camper verbrachten die Nacht im Auto, andere schöpften unermüdlich das Wasser aus ihren Vorzelten. So hatte sich das irgendwie keiner vorgestellt.

Julie und Donna beim Slalom

 

 

 

Aber auch 2017 ging es ja nicht um die Unterbringung, sondern vor Allem um die sportlichen Leistungen unserer Starter. Mit insgesamt sechs Vierkämpfern und zwei CSC-Mannschaften, also   neun Sportlern, hatte sich unser Verein zur Bundessiegerprüfung qualifiziert. Davon waren allein drei Jugendliche  am Start.

Gar nicht mal schlecht.

 

Samstag:
Die Unterordnungen

Anja und Marlie beim HL

Wir starteten am Samstagmittag mit den Unterordnungen von Anja, Patrick, Julie, Sandra und Kim. Anja, Kim und Julie gaben ihr BSP Debüt und glänzten mit souveränen Leistungen, die sie im nächsten Jahr garantiert noch ausbauen werden. Anjas  Präsentation war dem Leistungsrichter trotz des verpatzten SITZ immerhin 49 von 60 möglichen Punkten wert. Julie erlief sich zwei Ringe weiter mit ihrer Donna 43 von 60 Punkten. Wir sind unendlich stolz und finden das gar nicht schlimm, dass Julies Bordercollie-Hündin eben läuft wie ein Bordercollie.

Die konstanten Leistungen von Kim und ihrer Cady überzeugten auch den Leistungsrichter. Er konnte nicht anders, als dem Team im Gehorsam 59 von 60 Punkten zu geben.

Das Voerder-Sitzproblem hielt leider auch bei Sandra und Jara Einzug. Die fünf fehlenden Punkte fürs Sitz kamen ihnen teuer zu stehen. Nicht ganz zufrieden aber optimistisch gingen beide mit 54 Punkten vom Platz.

Patrick und Clayton beim HL

Als nächstes ging unser Trainer Patrick an den Start. Ich ziehe in diesem Jahr erneut meinen Hut vor ihm. Er hat nicht nur wiederholt acht seiner Schützlinge auf die BSP vorbereitet, sondern auch selber fleißig mit Anjas Hund Clayton trainiert. Im Training saßen bei Patrick die technischen Übungen mustergültig, im Wettkamp schlichen sich minimale Fehler ein, so dass ebenfalls 54 von 60 Punkten blieben. Patricks Antwort: „ Das lauf ich morgen alle wieder raus!“

Kristin und Ted beim HL

Der Sport

Am Nachmittag ging’s dann weiter mit dem Sport. Hier starteten Kristin und Ted. Und auch wenn Ted in der Vorsaison nicht eine Prüfung fehlerfrei abschloss, blieb er auf der BSP in den Läufen so sauber wie schon lange nicht mehr.

Der CSC

Im Anschluss fanden die CSC-Qualifikationsläufe statt. Die Mannschaften Stiftungwadentest mit Denise, Patrick und Kristin und die Jugendmannschaft Profikatastrophi hatten sich hierfür qualifiziert. Die Mannschaft Stiftungwadentest blieb leider nicht ganz fehlerfrei und auch die Jugend verpasste knapp ihren Einzug ins Finale

Abends saßen alle gemütlich zusammen. Bei Pizza und leicht einsetzendem Regen, ließen alle den letzten Tag Revue passieren. Für Patrick, Kim, Anja, Sandra und Julie stand am nächsten Tag noch der Sport an, Kristin bereitete sich mental auf den Gehorsam am Sonntag vor.

Kim und Cady beim Slalom

Der Sonntag

Der Sonntag begann in aller herrgottsfrühe – mit Regen natürlich. Der Zeltplatz hatte sich inzwischen zu einem wahren Schlammplatz verwandelt, der bei jedem Schritt unwillige Töne von sich gab. Die Stühle nass geregnet, die Brötchen klamm- so machte auch Frühstück keinen Spaß.

Die Unterordnungen

Gemeinsam brachen wir also zeitnah zum Stadion auf. Wir starteten an dem Morgen mit Kristins Unterordnung. Ted war so souverän wie am Vortag und gemeinsam gingen sie mit 60 vollen Punkten vom Platz. Als Belohnung gab‘s für Ted die versprochenen zwei Mettbrötchen. #derverträgtechtalles

Der Sport

Sandra und Jara beim HL

Nach den Unterordnungen wurde es für all die sportlich, die am Vortrag die Unterordnungen bestritten hatten. Wir zitterten mit Anja und ihrer Marly, fieberten mit Julie und Donna, feuerten Kim und Cady an und waren schlicht erstaunt, wie einfach das alles immer bei Sandra und Jara aussah.

Dann gingen endlich Patrick und Clayton an den Start. Er hatte ja bereits am Vortag posaunt, dass er die fehlenden Unterordnungspunkte „rauslaufen“ würde und jeder wusste, dass dies kein leeres Versprechen sein würde- vorausgesetzt er bliebe fehlerfrei.

Es ging bereits mit vier satten Fehlern auf den Hürden los und wir alle sahen seinen Bundessiegertitel in weite Ferne rücken. Nach dem verpatzten Hürdenlauf (Der Hundeführer war’s Schuld!) fingen sich Patrick und Clay jedoch und liefen den restlichen Teil schnell und fehlerfrei.

 

Die Siegerehrung

Bundessieger M19 Patrick und Clayton

3. Platz Sandra und Jara

Bundessiegerin W19 Kristin und Ted

Im Anschluss fing das Fiebern an: Hatten die Leistungen für einen Platz auf dem Treppchen gereicht? Hat man seine eigenen Leistungen des Vorjahres oder des letzten Turniers verbessern können?

Nach Stunden, die sich zogen wie Kaugummi, ging‘s dann endlich ans Eingemachte auf der Siegerehrung. Zusammen mit unseren eng verbundenen Nachbarsvereinen und etlichen weiteren „gelben Freunden“, vertrieb man sich die Zeit beim Warten auf die Siegerehrung.

Die Ergebnisse
  1. Platz Patrick Sommer mit Clayton 54 / 280 Altersklasse männlich ab 19 / Bundessieger
  1. Platz Kristin Heuken mit Ted 60 / 282 Altersklasse weiblich ab 19 / Bundessiegerin
  1. Platz Jara Helwing mit Jara 54 / 277 Altersklasse weiblich ab 19
  2. Platz Kim Maschin mit Cady 59 /273 Altersklasse weiblich ab 19
  3. Platz Julie Croonen mit Donna 43 / 245 Altersklasse weiblich ab 15
  4. Platz Anja Grüning mit Marley 49 / 248 Altersklasse weiblich ab 35

Mit einigen Titeln, etlichen Tonnen Sand und Matsch und einigen Litern Regenwasser im Gepäck, traten wir schließlich die Heimreise an. Während Sonntags die ersten noch ohne Probleme die Matschwiese verlassen konnten, gestaltete sich dieses Unterfangen für die Abreisenden am Montag deutlich schwerer. Mit vereinten Kräften konnten schließlich alle noch rechtzeitig den Campingplatz verlassen, ehe einige Teile von Goslar am Mittwoch in den heranrauschenden Wassermassen untergingen.

Und in eigener Sache: Ich bin unwahrscheinlich stolz auf meinen Titel, noch erfreuter bin ich jedoch, dass ich dieses Jahr zur BSP ausnahmsweise mal keine externe Start- und Landhilfe bei An- und Abreise brauchte, sondern tatsächlich mal in den Genuss kam, anderen aus der Matsche zu helfen.

 

Kristin Heuken

 

 

 

 

 

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